Die Dok2 produziert Dokumentarfilme

Bei der Filmproduktion treibt uns besonders die Frage an, wie sich Vergangenheiten auf aktuelles Leben und heutige Identitäten auswirken können und wieviel Geschichte wir im alltäglichen Leben gebrauchen können.

Aktuell arbeiten wir an der Entwicklung und Produktion von insgesamt drei Dokumentarfilmen. Die Projekte sind von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der FFA gefördert.

Filme

Dokumentarfilm in Entwicklung

Ein Brief (AT)

90 Minuten | 16:9 | HD | schwarzweiß und Farbe

Abschluss der Recherche voraussichtlich 04|2017

Förderung durch BKM_WEB_DOk2

Produktion 2014

NACH AUSCHWITZ

Ein Dokumentarfilm von Jan Sobotka

Jährlich reisen 1,5 Millionen Menschen nach Auschwitz, um das ehemalige nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager zu besuchen. Doch es ist keine Selbstverständlichkeit, den historischen Ort authentisch zu erleben. Behutsam müssen hunderttausende Zeugnisse einzeln dem Verfall entzogen werden.
Die Beobachtung der konservatorischen Arbeiten macht die zeitliche Begrenztheit des Materials bewusst und bietet Gelegenheit, über Inhalt und Zukunft des kulturellen Gedächtnisses nachzudenken.

Uraufführung:
04. Juni 2014,
30. Internationales Kurzfilmfestival Hamburg

Als Bester Dokumentarfilm mit dem
Deutschen Kurzfilmpreis 2014
ausgezeichnet

RZ_Siegel_FBW_BW

Dokumentarfilm in Produktion

Something to Be (AT)

Ein Film von Jan Sobotka und Clemens Wilhelm

15 Minuten | 16:9 | HD | Farbe

Dreharbeiten 02 | 2017

In Produktion

THE MARRIAGE OF HEAVEN AND HELL

Ein Film von Jan Sobotka

Eine Reise durch England und Schottland in zwölf Perspektiven.

Gefördert von      BKM_WEB_DOk2

Produktion 2012

ddr augenzeuge NP27

Ein Dokumentarfilm von Jan Sobotka

Der Ostberliner Fotograf Gerd Danigel verliert nach dem Ende der DDR das Gefühl für den Sinn und die Notwendigkeit seiner fotografischen Arbeit. Stattdessen verkauft er nun Handabzüge seiner Fotografien auf dem Flohmarkt. Der Film ist ein Portrait eines Menschen, der sich auch heute noch in der deutschen Gesellschaft verorten muss.

Uraufführung:
19. April 2012,
8. achtung berlin – new berlin film award

Dokumentarfilm in Vorproduktion

DIE SÄULE (AT)

29 Minuten | 16:9 | HD | schwarzweiß und Farbe

Postproduktion 2013

KURZE SCHATTEN

Ein Dokumentarfilm von Gerd Roscher

Der junge Hamburger Afrikaforscher Albrecht Roscher verschwindet 1860 in der Nähe des Nyassa-Sees, den er kurz zuvor entdeckt hatte. Gerade hatte er seine Doktorarbeit über die Nilquellen geschrieben und war mit einer Karawane ins Innere Afrikas aufgebrochen, in das Gebiet des heutigen Tansanias. Vom Forscherdrang getrieben, vom Tropenfieber geschwächt, mussten ihm die Menschen, denen er begegnete, im Verborgenen bleiben – vor allem aber auch die geheimen Kulte, mit denen die Einwohner sich seit Jahrhunderten gegen fremde Eindringlinge gewehrt hatten und die heute noch wirksam sind. Keine zwei Generationen später werden in dieser Region Tausende, die sich mit Zauberwasser unverwundbar gemacht hatten, von den Kolonialtruppen niedergemäht.

Uraufführung:
11. April 2013,
10. Dokumentarfilmwoche Hamburg